Mitglied im BBK Darmstadt und in der GEDOK Heidelberg

Mein Schwerpunkt liegt im Bereich der Plastik.
Hauptsächlich ist das Arbeiten nach der Natur meine

Arbeitsweise. Es sind Empfindungen und Assozia-

tionen die im Bereich von Erde, lebenden Organismen

sowie menschlicher Wohn- und Lebenskultur liegen.

Es ist auch im tiefsten Sinne ein Spiel mit der Kunst.

Das Medium Ton ist unerschöpflich in seiner Vielfalt und

Einzigartigkeit. Es erfordert Formen zu gestalten die im dreidimensionalen Bereich miteinander oder gegeneinander

stehen. Ich entwickelte Figurationen ausgehend von Natur-

studien, Malerei und plastischem Gestalten mit Ziegel-

steinen für den Außenbereich. Durch den Besuch eines Skulpturen Parkes mit Atelierbesuch und die Möglichkeit

eines Arbeitsplatzes kam ich zum realistischen figürlichen Arbeiten.

Mich begeistern unterschiedliche Befindlichkeiten die

durch die Lebendig- und Natürlichkeit meiner Plastiken

mit dem Material Ton entstehen. Diese gestalte ich im Hohlaufbau mit schamottiertem Ton unterschiedlicher

Färbung.

Je nach Brand können die Arbeiten im Innen- oder

Außenbereich aufgestellt werden. Ich benutze für den

Hohlaufbau und die Oberflächengestaltung meine Hände,

Hölzer, Äste, Raspeln und öfter pudere ich Oberflächen

mit farbigen Tonmehl ein. Für meine Terrakottaarbeiten bevorzuge ich den reduzierten Brand im Gasofen, weil

der rote Ton  je nach Intensität der Reduktion eine Färbung

von Grau bis Schwarz erhält.